Die Praxis für Ergotherapie Danny Taube ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit neurologischen     Krankheitsbildern ausgerichtet. Im Fokus unserer Arbeit stehen die größtmögliche Selbständigkeit der Patienten im persönlichen und sozialen Kontext sowie am Arbeitsplatz, als auch die Entwicklung eines positiven Lebenskonzepts mit und nach der Erkrankung.

 

Im Kontext der neurologischen Rehabilitation und zum Erreichen dieser Ziele stehen uns eine Reihe spezieller Therapiemedien und -konzepte zur Verfügung.

 

>>>Computergestützte Hand-Arm-Rehabilitation

 

Das Pablo® System ist gleichzeitig Therapie- und Messinstrument. Einerseits ermöglicht es Gelenk- und Kraftmessungen, andererseits ist durch seinen Einsatz eine gezielte Verbesserung einzelner Bewegungen und Greifformen möglich.

 Mit drei verschiedenen Steuermöglichkeiten werden zahlreiche interaktive Programme am PC gesteuert, die individuell an den Leistungsstand des Patienten anpassbar sind. Je nach Programm werden Anforderungen an Genauigkeit der Bewegung oder Reaktionsgeschwindigkeit gestellt.


>>> Galileo Vibrationstherapie

 

Das Gerät arbeitet ähnlich wie eine Wippe, deren seitenalternierende Bewegung in Amplitude und Frequenz veränderlich sind und den menschlichen Gang nachahmen. Dadurch wird eine Kippbewegung des Beckens erzielt, die ab einer gewissen Frequenz nicht mehr willentlich, sondern über Reflexe ausgelöst wird. Somit kann innerhalb kurzer Trainingsphasen ein vielfach höherer Therapieeffekt erzielt werden. Je nach durchgeführter Übung auf den Gerät werden Muskelgruppen in den Beinen, in Bauch und Rücken, bis hin zum Rumpf aktiviert.

>>> Geh- und Laufbandtraining mit Gewichtsentlastung (Lokomotions-Therapie)

 

Von partieller Gewichtsentlastung profitieren sowohl Menschen mit Querschnittslähmung, mit Halbseitenlähmung, als auch Patienten mit anderen Erkrankungen, die sich auf das Gangverhalten auswirken, zum Beispiel bei Morbus Parkinson.

Für Menschen, die dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ermöglicht dieses Training eine Anregung des Kreislaufes und der Durchblutung.

 

Tritt nach einer Hirnschädigung eine Halbseitenlähmung ein, kommt es nicht selten zur Abspeicherung eines fehlerhaften Gangbildes. Oberstes Therapieziel ist in diesem Kontext dann eine Verbesserung des Gangbildes, um schmerzhaften Fehlstellungen vorzubeugen und das Sturzrisiko zu minimieren.

>>> CIMT (Constrained-Induced Movement Therapy) / Taub'sches Training / Forced Use

 

Bei CIMT handelt es sich um eine Therapieform zur Verbesserung der Armfunktion bei Halbseitenlähmung.  Hierzu wird der nicht betroffene Arm mittels einer Bandage "ruhiggestellt". Die betroffene Seite wird somit herausgefordert, aktiv zu werden. Dieser forced Use (= erzwungene Gebrauch) regt Regenerationsprozesse im Gehirn an.